Übergangsmacken: Salzstaub und Schlagloch-Slalom

Zwischen Salzstaub und Schlaglöchern: Übergangsmacken
DEGENEREs ist immer nur eine kurze Zeit im Jahr, aber sie ist weder an Kirchenfesten festzumachen noch am genauen Datum. Man kann nur ganz grob festhalten, dass es irgendwann im Frühjahr jedenfalls so eine Phase gibt, etwa zu der Zeit, in der die Winterjacken zu warm und die Sommerjacken noch zu dünn sind.
Gemeint sind die Übergangsmacken, eine seltsame Mischung aus Winterwetter und Salzstaub, die das Auto hartnäckig mit einer Schicht belegen, der nur schwer beizukommen ist. Regelmäßiges Nachfüllen
des Wischwassers und häufiges Fahrten durch Waschanlagen sind die empfohlenen Gegenmaßnahmen. In der Fahrschule hat das immerhin den Vorteil, auch diese Maßnahmen mit den Eleven einzuüben, doch nach der dritten Fahrt in die Autowäsche wächst vermutlich der Unmut beim Fahrernachwuchs.

Immerhin: „Niemand muss deswegen das Fenster zulassen“, konstatiert die „epoch times“ schon 2009. Der Artikel beschäftigt sich mit gesundheitlichen Feinstaub-Risiken der Salzstreuerei im Winter rund kommt zu dem Schluss, „Experten geben allerdings Entwarnung: Niemand muss die Lüftung am Auto abstellen oder die Fenster schließen, sobald die Räumfahrzeuge ausrücken“ und „Letztlich handele es sich um kein anderes Salz als das in Küstenluft.“ Die Folgen fürs Fahrzeug jedoch können durchaus gravierend sein. Neben der ständigen Sichtbehinderung durch
Grauschleier auf den Scheiben, wird besonders bei Tauwetter „das restliche Salz auf den Straßen hochgeschleudert und kann so tief in die Ritzen und Hohlräume der Karosserie eindringen“, warnen Experten in der Zeitung Die Welt. Ihr guter Rat: „Am besten bucht man in der Waschstraße Vollwäsche mit Unterbodenreinigung, um auch dort die Karosserie salzfrei zu bekommen.“

Quelle: Degener
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